Größte Hürde der Digitalisierung: Mangelndes Know-How und fehlende Ideen

campuslab-blog-2016-09-23

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IT-Trends als Ergebnis einer Studie oder Recherche zeigen neben allem Hype oft auch einige Punkte auf, die für Einzelne eine Bedeutung für das tägliche Tun haben können. Sei es als Inspiration für die Durchführung von Projekten oder bei der Planung der zukünftigen Aufstellung in der Abteilung.

Die Studien von Crisp Research, bitkom oder Capgemini strotzen vor imposanten Begriffen wie Software-Defined Products, IoT, Universal Digital Customer Experience, Machine Intelligence, Infrastructure as Code, E-Health, Applikations-Portfolio-Rationalisierung, Privacy by Design, BYOx-Security, Security Automation oder Cloud-Security.

Ein treibender Trend der hinter vielen dieser Begriffe liegt, ist eine allgemeine Digitalisierung von mittlerweile allem. Seien es die Dinge, das Internet der Dinge, das Wissen und die Intelligenz durch Big Data und Deep Learning oder die Optimierung von Prozessen durch einen durchgehenden digitalen Fluss.

Der Druck, der durch die schnelle Entwicklung der Technologien entsteht, verlangt ein Handeln, welches auf die die veränderte Ausgangslage reagiert: Wir müssen digitaler sein! Aber was bedeutet das? Was ist konkret zu tun? Die Angst abgehängt zu werden ist groß, denn wer einmal den Anschluss verpasst hat, hat es schwer, wieder aufzuholen.

Also wird direkt gehandelt und die Digitalisierung vorangetrieben, egal mit welchen Mitteln, Hauptsache man ist dabei. Aber welche Innovationen ergeben sich hieraus? Was sind die neuen Chancen die man nutzen kann? Hier fischen viele noch im Trüben.

Das ist sehr ähnlich wie bei der Nutzung von Big Data-Technologien. Die Technologien hierfür werden im Unternehmen etabliert und an bestehenden Systeme angebunden, aber die Frage nach der Frage, die hierdurch zu beantworten, ist bleibt offen.

Konkret zeigen die Studien die Wichtigkeit des Themas auf und beschreiben die Hemmnisse und Probleme der Entscheider. Bei der Studie von Capgemini wird als größte Hürde bei der Digitalisierung das mangelnde Know-How der Mitarbeiter beklagt. Hier kann das „Wissen wie“ ein erster Schritt sein, um auf dem Weg zum „Wissen wozu“ weiterzukommen. Durch direktes Machen die Materie durchdringen und hierbei vielleicht auf neue Ideen kommen, die eine Innovation darstellen.

Wir freuen uns über Ihr Feedback:

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Alexander Lohberg

Alexander Lohberg

Mit einem Hintergrund im Systems Engineering und in der Komplexitätsforschung stellt sich Alexander Lohberg der Herausforderung, neue Technologien für den Einsatz im deutschen Markt des E-Learnings bereitzustellen. Entwicklungen der künstlichen Intelligenz werden in die bestehende Lernplattform integriert, um neue didaktische Konzepte zu unterstützen. Neben der technischen Umsetzung von Lernkonzepten beobachtet er aktuelle Trends und Entwicklungen im Bereich der Informationstechnologie und Hightech-Forschung.