Digitalisierung und Flexibilität

Hände ziehen am kreisrunden Strang

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Für Unternehmen ist die Digitalisierung mittlerweile nicht mehr lediglich eine innovationsträchtige Option, sondern ein absolut obligatorischer Vorgang. Während Startups in der Regel nach dieser Maßgabe gegründet werden, tun sich traditionsreiche Organisationen stellenweise immer noch schwer mit einer erfolgreichen Umstrukturierung. Denn die digitale Transformation von Produkten, Dienstleistungen oder ganzer Geschäftsmodelle ist mit Hürden verbunden – aber diese sind nicht unüberwindbar.

Worauf sind diese Hürden überhaupt zurückzuführen? Erfolgreiche Digitalisierung erfordert zwar den Einsatz neuer – oder bis dahin nicht eingesetzter – Technologien, Techniken und Methoden, ist jedoch damit alleine nicht vollbracht. Zusätzlich müssen Organisationen in der Lage sein, schnelle Innovationszyklen zu durchlaufen, um technologisch komplexe Systeme flexibel betreiben und ständig weiterentwickeln zu können. Und gerade diese notwendige Flexibilität stellt für viele Unternehmen eine Herausforderung dar. Der Grund: Bis dahin etablierte Denk- und Handlungsmuster müssen unweigerlich umgestaltet werden. Digitalisierung und Flexibilität gehören zusammen. Starre Prozessstrukturen sowie der Gedanke „das haben wir aber bisher immer so und nicht anders gemacht“ müssen über Bord geworfen werden. Das gilt nicht nur für die IT-Abteilung, sondern im Idealfall für alle Abteilungen.

Wie kann Flexibilität strukturiert und nachhaltig erreicht werden? Die Antwort: Mit einer umfassenden Methode. Sehr oft werden punktuelle Anpassungen von vereinzelten Vorgehensweise oder Prozessen vorgenommen. Unternehmen greifen gerne auf Methoden zurück wie Scrum, Kanban oder DevOps. Und scheitern. Alleine die Einführung dieser oder anderer Methoden bedeutet nämlich nicht automatisch, dass die involvierten Personen auch tatsächlich in der Lage dazu sind, sie „richtig“ umzusetzen oder dass die Organisationskultur die notwendigen Voraussetzungen dafür bietet. Echte und vor allen Dingen nachhaltige Flexibilität kann nur durch tiefreichende und umfassende Maßnahmen erreicht werden.

Daher haben wir die Fleximity-Methode entwickelt: Fleximity steht als Name für die individuelle und schrittweise Entwicklung von Flexibilität (Flexibility), bis deren gewünschte Reife (Maturity) erreicht wird. Dabei werden gezielt Aspekte der Personal-, Organisations- und Kulturentwicklung betrachtet, zu denen jeweils abteilungs- bzw. projektspezifische Entwicklungspfade identifiziert, implementiert und gesteuert werden. Grundsätzlich lassen sich mit dieser Methode sowohl das operative Projektgeschäft als auch organisationsstrategische Herausforderungen methodisch und nachhaltig lösen. Erfahren Sie hier mehr darüber oder laden Sie direkt das Whitepaper herunter.

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Osman Binici

Osman Binici

Osman Binici ist Experte für Kommunikation. An der Eberhard Karls Universität in Tübingen studierte er Allgemeine Rhetorik mit den Schwerpunkten auf Unternehmenskommunikation und didaktischer Rhetorik. Nach seinem Master-Abschluss war er als freiberuflicher Kommunikationstrainer und Autor in der Weiterbildung tätig. Mittlerweile unterstützt er das CampusLab als Marketing- und Projektmanager.