05/08/2016

Unsere Story

Von 0 auf Flexible Learning: Die CampusLab-Story

Hand erklimmt eine Treppe, während andere Hand die Stufen legt

Die CampusLab GmbH ist mittlerweile ein etablierter Dienstleister im Bereich der beruflichen Weiterqualifizierung für Rollen und Aufgaben in IT-Projekten und in industriellen Softwareprozessen.

Doch wie hat alles begonnen und welche Entwicklung haben wir als Dienstleister durchlaufen, um genau da zu sein, wo wir heute stehen? Im Folgenden möchten wir Ihnen einen Einblick in unseren spannenden Werdegang bieten.

Am Anfang stand die Notwendigkeit. Und ein Einzelprojekt.

Eine große unabhängige Versicherungsgruppe mit Sitz in Wuppertal hatte die Notwendigkeit erkannt, sich der fortschreitenden wirtschaftlichen und informationstechnischen Entwicklung anzupassen: Es stand ein interner Technologie-Umbruch bevor.

Somit lag der Handlungsbedarf in genau jenem Bereich, in dem der Lehrstuhl für Software Engineering an der Universität Duisburg-Essen die wissenschaftliche Expertise und jahrelange Erfahrung in der akademischen Ausbildung vorweisen konnte.

Daher wandte sich die Unternehmensgruppe kurzerhand direkt an Prof. Dr. Volker Gruhn, Inhaber des Lehrstuhls für Software Engineering. Dieser nahm sich des Projekts an und überließ die Leitung dem ambitionierten Postdoktoranden Dr. Tobias Brückmann.

Schließlich hatte der promovierte Software-Engineer bereits während seiner Zeit an der Universität Leipzig im Zuge verschiedener Schulungs-, Beratungs- und Forschungsprojekte einschlägige Erfahrungen darin gesammelt, IT-Wissen in Unternehmen zu tragen. Und so nahm die Erfolgsgeschichte von CampusLab ihren Lauf.

Seminarraum mit Teilnehmenden

Das Einzelprojekt für die Unternehmensgruppe war zunächst sehr pragmatisch konzipiert: Inhalte aus dem Lehrbuch-Corpus für Software Engineering Studenten wurden praxisorientiert aufgearbeitet und den Teilnehmenden in Form von 4-12 tägigen Themenbausteinen vermittelt.

Ganz im Stile einer klassischen Hochschulvorlesung mit praktischen Übungsgruppen.

Das Projekt war ein voller Erfolg – und unser erster Meilenstein. Die hervorragende Resonanz seitens der Teilnehmenden und Auftraggeber gab uns die Motivation, weitere Projekte in Angriff zu nehmen.

Die Geburtsstunde eines innovativen Unternehmens.

Holzleiter mit Farbeimern daneben vor einer grauen Wand

Der im Verlauf der nächsten Monate deutlich angewachsene Kundenkreis sowie die Resonanzen unserer Partner und Kunden führten uns zur Idee, die CampusLab GmbH zu gründen. Ende 2012 erfolgte dann die Ausgründung der CampusLab GmbH als Spin-Off der Universität Duisburg-Essen als eigenständiges Unternehmen:

Mit einer ganz eigenen Vision, einer ganz eigenen Mission und unter der Leitung von Dr. Tobias Brückmann. Doch die erkenntnistheoretische Kopplung an die Universität und an die angewandte Forschung sollte nach wie vor aufrecht erhalten werden.

Und diese besteht bis heute.

Die ersten eigenständigen Flugversuche. Und ein Schlüsselerlebnis.

Junge mit Pappflügeln und Fliegerbrille deutet Flug an

Das Interesse namhafter Wirtschaftsgrößen ließ nicht nach und die Zahl der Anfragen nahm stetig zu. Schließlich gab es nur wenige vergleichbare Dienstleister auf dem Markt, die den bedarfsgerechten Transfer aus der angewandten Forschung in die wirtschaftliche Praxis der Unternehmen auf fachlich höchstem Niveau begleiten.

Auch das gilt bis heute.

Die neuen Projekte offenbarten sich weiterhin als große Erfolge mit zielführendem Mehrwert für die Teilnehmenden. Die inhaltliche Symbiose zwischen aktuellsten wissenschaftlichen Erkenntnissen und der direkten, kundenspezifischen Anwendungsorientierung schien eine bis dahin nicht geschlossene Marktlücke zu füllen.

So weit, so gut.

Seminarteilnehmende an Tischreihe sitzend auf ihren Unterlagen eingeschlafen

Der Projektauftrag eines in Deutschland führenden IT-Dienstleisters lieferte schließlich das Schlüsselerlebnis schlechthin, das den weiteren Werdegang sowie die künftige Philosophie von CampusLab grundlegend prägen sollte:

Im Rahmen eines Nachwuchsführungskräfte-Programms wurde eine mehrtägige Schulung nach bewährtem inhaltlichen Konzept entworfen. Doch der erste Schulungstag entwickelte sich – gelinde gesagt – zu einer großen Enttäuschung – sowohl für die Teilnehmenden als auch für uns als CampusLab.

Bereits nach wenigen Minuten war klar, dass das bis dahin super funktionierende Konzept hier an seine Grenzen stieß. Und es diese schlichtweg nicht spontan überwinden konnte.

Trial. Error. Innovation.

Überquillender Papierkorb mit zerknüllten Blättern

Interaktion statt Powerpoint-Schlacht – fortan sollten die Schulungsinhalte nach diesem Prinzip durch aktivierende Lehrmethoden vermittelt werden. Auf Basis dieser didaktischen Strategie haben wir nach und nach alle unsere Kurse angepasst.

Dabei haben wir gelernt und verinnerlicht, wie Weiterbildung auch methodisch richtig gut funktionieren kann.

Diese didaktische Revolution der eigenen Methodik bildete den zweiten wichtigen Meilenstein in der Entwicklung von CampusLab.

Ohne es zu wissen, haben wir dabei auch gleichzeitig den Grundstein für das von uns entwickelte Flexible Learning Konzept gelegt.

Hände von Seminarteilnehmenden setzen verschiedene Bausteine zusammen

Auch Unternehmen wachsen an ihren Herausforderungen – oder drohen zu scheitern. Immerhin: Das Problem war erkannt.

Das didaktische Konzept der Wissensvermittlung wurde auf den Kopf gestellt, auseinandergenommen und wieder neu zusammengesetzt.

Dabei haben wir fast alles, was wir bis dahin unter solider Wissensvermittlung verstanden hatten, über Bord geworfen.

Fundamentlegung für CampusLab Flexible Learning. Wissensvermittlung ohne Grenzen.

Illustration einer Computer-Speichereinheit

Ein Kooperationsprojekt mit der Internationalen Hochschule Bad Honnef (IUBH) brachte ein Novum im Dienstleistungsspektrum von CampusLab hervor:

Gemeinsam haben wir einen Fernstudiengang B.Sc. Wirtschaftsinformatik entwickelt, den Prof. Dr. Tobias Brückmann heute als Professor für Software Engineering in der Wirtschaftsinformatik an der IUBH leitet.

CampusLab konzipierte und co-produzierte für diesen Studiengang ausschließlich digitale Lehrformate und Lernmedien für alle Themen rund um IT-Projekte und industrielles Software Engineering.

Leuchtende Glühbirne mit kreide auf Tafel gezeichnet

Mit diesem Projekt haben wir das Fundament für CampusLab Flexible Learning gelegt: Mehrere tausend TextBook-Seiten, über tausend Minuten Lehrvideos, sowie weit über tausend Multiple Choice Fragen und Übungsaufgaben bilden heute den CampusLab Body of Knowledge.

Alle mit dem übergeordneten Ziel, effektive und praktische Techniken und Methoden möglichst gut und einfach zu vermitteln.

Seminare to go. Jederzeit. Überall.

Zwei junge Männer sitzen auf einer Treppe und nutzen Flexible Learning auf einem Tablet

Den fehlenden Baustein haben wir 2015 mit unserer CampusLab-Online Plattform geschlossen. Dabei setzen wir derzeit mit openEDX auf eine Plattform, die von großen Universitäten wie Massachusetts Institute of Technology (MIT), Stanford oder Harvard entwickelt und eingesetzt wird.

Möglichst schick, einfach, intuitiv und nutzbar auf allen Endgeräten.

Mit www.campuslab-online.de können wir zu jederzeit Seminare für unsere Kunden starten – Ohne Vorlaufzeit, ohne Raumbuchung und ohne Beschränkung der Anzahl der Teilnehmenden.

Der dritte Meilenstein. Beginn der Flexible Learning Ära.

Einriss auf Papier ermöglicht Sicht auf Aufschrift: "Time for something new!"

Mit der Integration der open edX-Plattform in unser Weiterbildungsprogramm haben wir die Flexible Learning Ära eingeläutet: Ein innovatives und ausgereiftes Trainingsformat, das die Vorteile digitaler Wissensvermittlung mit analogen Diskussionen und projektspezifischen Fallstudien an Präsenztagen kombiniert.

Der Glanzpunkt: Verschiedene Lerntypen können – je nach individuellem Geschmack und Bedarf – die gewünschten didaktischen Elemente aus unserem Body of Knowledge selbst wählen und so ihr ganz persönliches Programm zusammenstellen.

To be continued…